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ein „Quality Partner“ weniger

Der BASE Quality Partner, über den ich bereits hier berichtet habe, scheint endlich einmal das Richtige getan zu haben.
Der Laden ist geschlossen (aber noch eingerichtet) und angeblich ist man in einen nahegelegenen O2-Shop „umgezogen“.

basequalitygeschlossen

BASE und seine Quality Partner

Selbstverständlich fragten wir nochmal bei dem BASE Quality Partner nach, der den 1. Vertragsabschluss vermasselt, und wegen dem wir all den Ärger hatten. Wir gingen persönlich dort vorbei, telefonierten mehrmals und schrieben sogar einen Beschwerdebrief.
Den einen direkt an BASE, den anderen an den BASE Quality Partner.

Der Quality Partner reagierte bis heute überhaupt nicht. Ich kann deswegen nur ausdrücklich davor warnen, hier einen Vertrag abzuschließen.
Rechtliche Möglichkeiten haben wir, wie gesagt, leider nicht, da die Nichteinhaltung einfachster Vertragsstandards dazu führt, dass der Vertrag nicht eindeutig zuzuordnen ist (fehlender Stempel des Ladens und nicht einmal der Name des Mitarbeiters auf dem Vertrag).

BASE selbst reagierte immerhin. Die erste Antwort auf meine wirklich sehr ausführlicher Schilderung war, dass man mich als Kunden leider nicht zuordnen könne. Wie zynisch, da dies natürlich auch nicht möglich war, nachdem der BASE Quality Partner so kläglich versagt hatte.
Wütend schrieb ich also einen zweiten Brief und erklärte, dass es doch wohl nicht sein könne, dass sich weder BASE selbst, noch die Quality Partner, die immerhin im Name von BASE Verträge verkauften, für mich als Kunden verantwortlich fühlten.
BASE antwortete und immerhin entschuldigte man sich – nicht einmal das hatte der Quality Partner getan. Außerdem erklärte man mir:

Beide Shops werden von eigenständigen Händlern, die auf eigenen Namen und eigene Rechnung arbeiten, betrieben. Daher kalkulieren diese Händler auch ihre Servicedienstleistungen selbst und entscheiden, inwieweit diese kostenfrei oder kostenpflichtig für einen Kunden erbracht werden. BASE hat darauf keinen Einfluss.

Letzendlich blieb also nur einer der Dumme, nämlich der Kunde. Immerhin habe ich dabei eines gelernt: Nie bei irgendwelchen dubiosen Partnern kaufen, sondern immer direkt zum Anbieter gehen.

wo bleibt der Router?

Nach 2 Wochen des braven Wartens, den unterschriebenen Vertrag hatten wir ja schließlich in der Tasche, entschlossen wir uns nachzufragen, wo denn unser Router bleibt. Also ging ich zum nächstgelegenden BASE Quality Partner, denn bei einem BASE Quality Partner hatten wir schließlich den Vertrag abgeschlossen.
Hier würgte ein extrem unfreundlicher Verkäufer mich mitten im Satz ab und sagte mir, dass er mich nur berate, wenn ich eine Servicepauschale von 9,90€ (pro halbe Stunde) bezahlte.
Selbstverständlich tat ich das nicht und fuhr stattdessen mit der Straßenbahn zu dem BASE Quality Partner, bei dem wir den Vertrag abgeschlossen hatten.

Hier war nun unpraktischer Weise nicht der Verkäufer da, der uns beraten hatte. Stattdessen eine junge Frau, die keinerlei Anstalten machte, mich zu beraten. Der Vertrag sei mit O2 abgeschlossen, sie könne da nicht helfen und ich sollte doch am besten direkt zu einem O2 Laden gehen.

Zum Glück war der nicht weit weg, und mit meiner Mitbewohnerin als Verstärkung, stellten wir uns mutig in die Warteschlange. Ein Laden, ein Verkäufer, 45 Minuten Wartezeit…
Nach einer endlosen Wartezeit konnten wir endlich unser Problem vortragen. Der Verkäufer konnte unseren Vertrag nicht im System von O2 finden und schlussfolgerte schließlich (richtig), dass der Vertrag zwar abgeschlossen und unterschrieben war, der Verkäufer des BASE Quality Partner – Shops allerdings vergessen hatte, ihn korrekt weiterzuleiten.
Als wir dem O2 Verkäufer schließlich den Vertrag zeigten (den wir hier abgeschlossen hatten), brach dieser in Gelächter aus. Selbst die einfachsten Vertragsstandarts wurden nicht eingehalten. So fehlten beispielsweise der Name des Verkäufters und der Stempel des Shops. Somit entfiel für uns auch jegliche rechtliche Handhabe.

Auch wenn wir zu diesem Zeitpunkt schon extrem genervt waren, blieb uns nur, den Vertrag noch einmal abzuschließen. Als wäre der erneut verschobene Anschlusstermin noch nicht schlimm genug, hatten wir plötzlich auch noch die Anschlussgebühr zu zahlen – 49,99€ – die beim alten Vertrag weggefallen wäre.
Immerhin bekamen wir dieses Mal einen festen Anschlusstermin. Dieser wurde uns mündlich zugesagt (haha), allerdings auch vertraglich fixiert.
Ursprünglich hatten wir geplant, um den 8.9. herum Internet zu haben. Der neue feste Anschlusstermin sollte der 10.10.2014 sein.

Nachdem wir uns aufgrund dieser krassen Wartezeit beschwerten, schließlich brauchten wir dringend Internet, da ich in einer Bewerbungsphase war und meine Mitbewohnerin aufgrund des Studiums darauf angewiesen ist, bekamen wir immerhin jeweils eine kostenlose O2 Blue All-in L Flex – Karte mit 3GB Datenvolumen.

das geht ja einfach!

Aufgrund des anstehenden Umzugs, quasi eine WG-Neugründung, brauchten wir einen neuen DSL-Vertrag. Wir hatten uns bisher beide nicht mit dem Thema beschäftigt und das Internet in unseren vorherigen WG´s immer nur mit bezahlt. Gehört hatten wir nur, Kabel Deutschland sei in Leipzig die erste Wahl – zuverlässig und mit einer extrem kurzen Einrichtungszeit.
Also marschierten wir zuversichtlich direkt in den ersten Kabel Deutschland Laden, direkt an der Karli.
Hier gab es die erste kleine Enttäuschung. Kabel Deutschland ist an unserer neuen Wohnadresse leider nichts verfügbar. Da kann man nichts machen.

Dann halt einfach ein anderer Anbieter, die Auswahl ist schließlich groß. Also gingen wir direkt in den nächsten Laden, einem sogenannten Quality Partner von BASE.
Hier beriet uns ein netter Mann und empfahl uns relativ schnell, den O2 DSL YOUNG – Tarif. Da wir gerade noch unter 25 waren, und kein Telefon benötigten, kämen wir hier am billigsten.
14,99€ monatlich für die ersten 3 Monate, danach 24,99€ pro Monat. Dazu einen 100€ Willkommensbonus, keine Einrichtungsgebühr (normalerweise 49,99€), was insgesamt eine Ersparnis von 179,99€ bedeuten würde. Klingt ja theoretisch erstmal klasse. Das für eine theoretische Downloadgeschwindigkeit von 16.000 KBit/s.
Der einzige Haken, eine Volumenbegrenzung von 300gb. Allerdings versicherte uns der Verkäufer, dass man, auch zu zweit, als normaler Surfer/Zocker/Streamer wohl niemals an diese Grenze käme.

Also, alles perfekt, Vertrag abgeschlossen. Wieder ein Teil der nervigen Umzugsvorbereitung erledigt. Eine Bestätigung und der Router wird in den nächsten Tagen zugeschickt, bis zum Anschluss dauert es höchstens 2 Wochen. Das geht ja einfach!