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O2 cant do!

Wer übrigens versucht, auf dem schnellsten (und bei einem Internetanbieter auch dem naheliegensten) Weg Kontakt mit O2 aufzunehmen, bekommt folgende Antwort:

o2mail

Verbindungsprobleme

Nach all dem Stress und Ärger, den es bisher gab, waren wir froh, wenigstens endlich funktionierendes Internet zu haben. Aber auch hier gibt es mittlerweile Probleme.
Mitte Dezember bemerkte ich zum ersten mal kleinere Pingprobleme. Diese wurden dann Ende 2014 so extrem, dass ich mir Pingplotter installierte.
Zeitweise hatten (und haben) wir einen Ping von 200-1000ms mit erheblichen Packetverlusten von 10-40%.

Pingplotter

So wie es aussieht, liegt das an der O2 box 6431, über die sich im Forum von O2 viele beschweren (z.B. hier).
So bleibt uns wahrscheinlich nur die Anschaffung einer teuren, aber zuverlässigen FRITZ!Box.

von wegen kostenlos…

Für die kostenlosen 3GB O2 Blue All-in L Flex-Karten, die man uns als Entschädigung zur Verfügung gestellt hat, wurden uns jetzt jeweils ca. 6€ vom Konto abgebucht. Als wir uns deswegen im O2 Shop beschwerten, versprach uns der Verkäufer die Sachen zu klären und sich noch am selben Tag telefonisch bei uns zu melden.
Als auch einige Tage später noch nichts passiert war, stattete ich dem O2 Shop erneut einen Besuch ab. Der Verkäufer hatte mittlerweile telefonisch herausgefunden, dass die Abbuchungen durch zeitliche Überschneidungen unserer Flex-Karten zustande gekommen waren. Das machte absolut keinen Sinn, da die Kündigungsfristen jeder einzelnen Karte eingehalten wurden. Wir hatten diese direkt beim Erhalt im O2 Shop gekündigt, um eben keine automatische Vertragsverlängerung zustande kommen zu lassen.
Letzendlich konnte der Verkäufer aber auch nichts machen und empfahl uns, einmal mehr, einen Beschwerdebrief zu verfassen.

So bleibt uns, neben weiterem Stress, immerhin die Erkenntnis, dass kostenlos bei O2 nicht bedeutet, dass man nichts zu zahlen hat.

noch ein Beschwerdebrief

Nach dem absolut sinnlosen Telefonat mit dem O2 Kundenbetreuer schrieb ich also einen weiteren Beschwerdebrief. Dieses Mal sehr direkt und wütend, da ich langsam aber sicher keine Geduld mehr mit O2 hatte. Ausführlich schilderte ich ein weiteres Mal, dass wir aufgrund der Umstände in Summe bisher:

- 2 Monate Wartezeit (inkl. Nichteinhaltung des vertraglich garantierten Anschlusstermines)
- erhebliche Kosten durch alternative Internetzugriffsmöglichkeiten (Surfsticks für die Flex-Karten bzw. Internetcafékosten, da die 3GB Volumen nicht ausreichten) – ca 80€
- 49€ Prämienverlust (da wir beim 2. Vertrag die Anschlussgebühr nicht erlassen wurde)
- erhebliche Warte- und Wegzeiten

zu ertragen hatten und der vertraglich garantierte Anschlusstermin nicht eingehalten wurde. Außerdem drohte ich, wenn nicht endlich eine Entschädigung angeboten werden würde, die Sache rechtlich prüfen zu lassen, um den Vertrag, wenn möglich, frühzeitig beenden zu können.

Im Antwortschreiben, welches mich pünktlich an Weihnachten erreichte, versprach man uns… Nichts. Die 18,38€ seien Entschädigung genug.
Zwar bedauere man sehr, dass es in unserem Fall nicht gelungen ist, den Kunden gut zu betreuen. Allerdings könnte man uns mit weiteren Guthabenbuchungen nicht entgegen kommen.
Immerhin versprach man

in Zukunft alles daran zu setzen, den bestmöglichen Service zu bieten“. Na dann…

ungeklärte Fragen

Obwohl wir endlich Internet hatten, war noch immer unklar, ob und wie wir für all die Unannehmlichkeiten entschädigt werden würden.
Ich schrieb einen langen, ausführlichen Beschwerdebrief. Einige Zeit später, am 17.11.2014, rief mich ein Mitarbeiter des O2 Kundenservice an. Die ersten Minuten verstand ich überhaupt nicht, worum es ging, da der Mitarbeiter zu einen akkustisch schwer verständlich war und zum anderen meinen Beschwerdebrief offensichtlich nicht richtig gelesen hatte.

Zunächst teilte er mir mit, dass es bei der Verifizierung meines Alters (man muss bei Vertragsabschluss unter 25 sein, um beim O2 YOUNG Tarif 5€ monatlich weniger zu zahlen) Probleme gab und die Rechnung deshalb leider nicht stimmte. Er versprach jedoch, dass das korrigiert werden würde. Ich hatte schließlich rechtzeitig eine Ausweiskopie auf der O2 Seite hochgeladen.

Anschließend ging es um den Anschlusstermin, der vertraglich gerantiert war und um 18 Tage verfehlt wurde. Hier teilte er mir (leicht patzig) mit, ich bekäme eine Gutschrift von 18€. Nachdem ich mehrmals gesagt hatte, dass ich das nicht akzeptierte, beendete er schließlich das Gespräch. Ich sollte mich noch einmal schriftlich an O2 wenden. Eine Entschuldigung für die Verzögerung, was ja das Mindeste wäre, blieb aus.